Brustkrebs- Früherkennung
Mammasonographie (Brustultraschall)
Ultraschalluntersuchung des Unterleibs (Vaginalsonographie)
Urintest zur Früherkennung von Blasenkrebs (NMP 22)
Die Früherkennung von Krebserkrankungen ist eine wichtige Errungenschaft der modernen Medizin. Mit modernen Untersuchungsverfahren können bösartige Veränderungen oder sogar deren Vorstufen früh erkannt werden. Das ermöglicht oft die komplette Heilung.
Die Krebsvorsorgeuntersuchung beeinhaltet die Tastuntersuchung der Gebärmutter, der Eierstöcke und Eileiter, die Tastuntersuchung des Enddarmes und die Untersuchung der Brust einschließlich der Lymphknoten der Achselhöhlen. Außerdem wird ein Zellabstrich des Gebärmutterhalses zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs entnommen. Ab dem 50. Lebensjahr kommt die Untersuchung auf Blut im Stuhl hinzu.
Alle genannten Untersuchungen sind im Leistungsumfang der gesetzlichen Krankenkassen enthalten.
Die modernen bildgebenden Verfahren wie z.B. der Ultraschall ermöglichen es jedoch, Veränderungen genauer zu beurteilen und wesentlich früher zu erkennen. Zum Beispiel sind Veränderungen an der Gebärmutterschleimhaut nicht tastbar. An den Eierstöcken, die sehr kleine Organe sind, ist der Tastbefund oft frühestens 1 Jahr später auffällig, als eine entsprechende Ultraschallluntersuchung. s. „Ultraschalluntersuchung des Unterleibs (Vaginalsonographie)“
Mammographie und Brustultraschall ermöglichen eine wesentlich frühere Erkennung von Brustkrebs und seiner Vorstufen. Auch gutartige Veränderungen lassen sich so sicher abgrenzen. s.“Mammasonographie (Brustultraschall)“
Brustkrebs- Früherkennung
Der Brustkrebs ist die häufigste bösartige Todesursache der Frauen in Mitteleuropa. Durchschnittlich jede 9. Frau erkrankt in ihrem Leben an Brustkrebs. Zur Brustkrebsfrüherkennung gehören die Inspektion und die regelmäßige Abtastung der Brust. Dadurch werden viele abklärungsbedürftige Veränderungen erkannt.
Zur frühen Erkennung eignen sich jedoch nur die sog. bildgebenden Verfahren Mammographie und des Brustultraschall. Regelmäßig durchgeführt kann eine hervorragende diagnostische Sicherheit erzielt werden.
Mammasonographie (Brustultraschall)
Die hochauflösende Mammasonographie kann kleinste Veränderungen in der Brust (ab ca. 0,5cm) erkennen und so zur Früherkennung von Brustkrebs beitragen.
Bei regelmäßigem Abtasten der Brust werden Knoten ab etwa 1,5 – 2cm entdeckt.
Als optimale Vorsorge sieht man heute die regelmäßige Mammasonographie alle 1-2 Jahre ab dem 25. Lebensjahr an.
Auf Mammographien (Röntgen) z.B. im Rahmen des Mammographiescreenings (50. – 69.LJ.) sollten Sie ergänzend nicht verzichten. Der Brustultraschall wird als reine Vorsorgemaßnahme von den gesetzlichen Krankenkassen nicht erstattet
Ultraschalluntersuchung des Unterleibs (Vaginalsonographie)
Die Ultraschalluntersuchung ist sehr viel genauer als die Tastuntersuchung allein. Gutartige Erkrankungen (z.B. Zysten, Myome) lassen sich oft nur so erkennen. Sie können gerade bei jungen Frauen eine Bedeutung für Kinderwunsch und Schwangerschaft haben. Krebserkrankungen an Gebärmutter, Eierstöcken und Blase sind früher als beim Abtasten zu erkennen und können so meist rechtzeitig behandelt werden. Diese Untersuchung ist einmal jährlich ab dem 25. Lebensjahr sinnvoll.
Diese sinnvolle Untersuchung wird von den gesetzlichen Krankenkassen als reine Vorsorgeuntersuchung nicht erstattet.
Urintest zur Früherkennung von Blasenkrebs (NMP 22)
Dieser Test erkennt mit hoher Sicherheit (über 80%) aller Blasenkrebsfälle im Frühstadium. Auch bösartige Veränderungen im ableitenden Harnsystem wie Harnleiter oder Nierenbecken werden frühzeitig erkannt.
Wir empfehlen diese sinnvolle Ergänzung der Vorsorge generell jährlich ab dem 40. Lebensjahr. Besonders gefährdet für Blasenkrebs sind Raucherinnen, Friseurinnen und Menschen mit häufigem Kontakt zu chemischen Stoffen (z.B. Haarfärbemittel, Lacke etc.).
Diese zusätzlichen Leistungen werden von den gesetzlichen Krankenkassen nicht erstattet.